Historie

Historie

Nachfolgend findet sich eine Übersicht der Entwicklungen rund ums SEZ und zur Entstehung des Bebauungsplans:
Zeitraum
Entwicklungen
September 1977
Ausarbeitung der Aufgabenstellung
Oktober-Dezember 1977
Variantenuntersuchung
Januar-April 1978
Ausarbeitung einer Studie und Bestätigung der Grundlagen für die Projektbearbeitung
Februar 1978
Städtebauliche Zustimmung und Standortgenehmigung
April-Juni 1978
Ausarbeitung der Dokumentation zur Investitionsvorentscheidung
Mai 1978
Beginn der Verlagerung und Freimachung des Baugeländes
ab Mai 1978
Bau des SEZ (beauftragt von Aufbauleitung Sondervorhaben der DDR, schlüsselfertig geplant von westdeutscher Hochtief AG , federführender Architekt Günter Reiß zuvor aus DDR geflohen, erbaut durch Gewerke aus gesamter DDR, mit Stahlbeton aus Schweden , Planung als Teil des Volksparks Friedrichshain )
Juli 1978
Bestätigung der Dokumentation durch die Partei- und Staatsführung, Tiefenentrümmerung, Rammarbeiten und Beginn des Ausschachts
Juli 1978-Mai 1979
Projektierung und Bestätigung der Grundsatzentscheidung
August-Dezember 1978
Aufstellen der Baustelleneinrichtung und Beginn der Arbeiten an der Heiztrasse vom S-Bahnhof Leninallee zur Baustelle
Oktober 1978-Februar 1979
Druckwasserhaltende Dichtungsarbeiten an der 12.000 m² großen Grundfläche
Februar 1979-April 1980
Stahlbeton- und Maurerarbeiten sowie Montage der Betonfertigteile des Traktes in der Leninallee einschließlich der Eishalle
Juli 1979
Fertigstellung des Heizkanals
August 1979-Februar 1980
Montage der Stahlkonstruktion des Daches
März 1980
Fertigstellung des Rohbaus
14.03.1980
Richtfest
Oktober 1979-August 1980
Montage der Oberlichter und Fassade, Dachdecker- und Klempnerarbeiten
Dezember 1979-November 1980
Fliesenarbeiten , Einbau der Unterdecken, Lüftungsanlagen und Sanitär - und Heizungstechnik , Herstellen der Kabeltrassen
Mai-Oktober 1980
Bau und Montage des Außenbeckens
Juni 1980
Abschluss der Ausführungszeichnungen
Juli-Oktober 1980
Bau und Montage der Außen- und Innenpiste der Eishalle
August 1980-März 1981
Fertigstellung der Freiflächen und Grünanlagen mit Sport- und Spielplätzen
September-Oktober 1980
Montage der Bowlinganlage
Oktober-November 1980
Montage der Wellenanlage
November 1980
Funktionsproben der Filterstation, der Boiler-, Heizungs-, Lüftungs- und Elektrostationen
November 1980-Januar 1981
Einbau des Holzpflasters, der Ausstattung und fester Holzeinbauten , Fertigstellung der gastronomischen Einrichtungen sowie des Funktionsgebäudes II in der Dimitroffstraße
Dezember 1980-März 1981
Fertigstellung der Außenanlagen in der Leninallee und Dimitroffstraße
Januar 1981
Einbau der beweglichen Ausstattung, Fertigstellung des Funktionsgebäudes I in der Langenbeckstraße
Februar 1981
Komplexe Funktionsproben der Anlagen
März 1981
Probebetrieb und Übergabe
20.03.1981
Eröffnung des SEZ (ca. 35.000 m² BGF, ca. 8 ha Gesamtfläche, tgl. nutzbar von ca. 18.000 Menschen, Angebote: Schwimmbad mit 25 m-, Sprung-, Kaskaden-, Wellen-, Massage-, Plansch-, Therapie- und Außenbecken mit Rutsche, Solarien, Saunen , Rollschuh- und Eislauf anlage, Sporthallen , Turnhalle, Gymnastik- und Ballett saal, Kraftraum , sportmedizinische Beratung, Bowling anlage, Mehrzwecksäle, Konferenzraum, Zirkelräume, Kindersportgarten, Billard-, Spiel- und Lesebereich, 7 gastronomische Einrichtungen, Kioske, Friseursalon, ca. 50.000 m² Außenanlagen , viele Veranstaltungen wie „SEZ komplett“, „Mitternachtsschwimmen“, „Polardisko“ und „Medizin nach Noten“, visionäre Technik: Kälte-Wärme-Kopplung , Fußbodenheizung, neben Chlorierung auch Ozonierung des Wassers, Tageslicht zur Hallenausleuchtung, Wärmeschutzgläser)
1986
In ersten fünf Jahren ca. 16 Millionen BesucherInnen , ca. 850 Beschäftigte im SEZ
1990
Übernahme des SEZ durch Senat , 10 Mio. DM Zuschuss
1991
12 Mio. DM Zuschuss durch Senat
ab 1991
Sukzessive Schließung von Teilbereichen des SEZ
02.11.1993
Aufstellungsbeschluss B-Plan V-41 durch Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg ( Erhalt und Sicherung der Gesamtanlage des SEZ )
1998
Sanierungskonzept des Senats ergibt Kosten von 35 Mio. DM, geleisteter Zuschuss 14 Mio. DM
2000
SEZ wird Berliner Bäder-Betrieben zugeordnet , soll als GmbH unter Dach der BBB geführt werden; parallel Suche nach einem privaten Investor
2002
Senat beschließt Streichung des Zuschusses in Höhe von 4,7 Mio. DM ab 2003; Suche nach neuem Betreiber durch europaweite Ausschreibungen, die jedoch als gescheitert erklärt wurden
31.12.2002
Für die Berliner Bäder-Betriebe endete gem. Bäder-Anstaltsgesetz Berlin die Betriebspflicht für das SEZ, es erfolgte die vollständige Schließung
20.09.2003
Veräußerung des SEZ (Teilfläche von 47.581 m²) durch Liegenschaftsfonds an Rainer Löhnitz zum symbolischen Preis von 1 € (damals geschätzter Verkehrswert 1,44 Mio. €) unter Auflagen (Hallenbadbetrieb innerhalb von 5 Jahren wieder aufnehmen, zudem dauerhaftes Angebot von Sauna, Bowling, Sporthalle und Fitnessangebot, bei Nichterfüllung Wiederkaufsrecht, dafür Rückauflassungsvormerkung im Grundbuch); danach durch Herrn Löhnitz neuer Fassadenanstrich, Öffnung von Teilbereichen des SEZ für die Öffentlichkeit (Bowlingbahn, Badminton, Tischtennis), Entkernungs- und Instandhaltungsmaßnahmen, Umgestaltung Park (u.a. Errichtung Bierpavillons)
ab 2004
Veranstaltungen und Ausstellungen im Gebäude und den Parkanlagen
14.09.2004
Einstellung des B-Plan -Verfahrens V-41 , da Ziele erfüllt schienen
2009
Eröffnung multifunktionaler Sportbereich (Ballsport, Fitness, kleine Wasserflächen, Saunabereich mit Außenpool)
Mai 2013
1. Vorbescheidsantrag von Herrn Löhnitz (Aufstockung um 1 Geschoss und Umbau des Verwaltungsbaus an der Langenbeckstraße zu einem Apartmenthaus und Einrichtung eines Stellplatzes für 40 bis 75 Wohnmobile im Park)
Mai 2013
2. Vorbescheidsantrag von Herrn Löhnitz (Errichtung von 5 Stadthäusern für Wohnen oder Ferienwohnungen mit jeweils 3 Geschossen im westlichen Teil des Grundstücks)
12.06.2013
BVV -Beschlussfür B-Plan-Aufstellung durch Bezirksamt und damit Zurückstellung von Vorbescheidsanträgen zum SEZ
04.07.2013
Strafanzeige des Bundes der Steuerzahler bei Berliner Staatsanwaltschaft gegen Unbekannt wegen Verdacht der gemeinschaftlich begangenen, besonders schweren Untreue zulasten des Landes Berlin im Zusammenhang mit dem Verkauf des SEZ
04.07.2013
BA -Beschlussüber Aufstellung des B-Plans 2-43 für Grundstück Landsberger Allee 77 (Festsetzung einer Fläche mit dem besonderen Nutzungszweck "Sport und Erholung" auf dem Grundstück und planungsrechtliche Sicherung der bestehenden Nutzungsart)
29.07.2013
Mitteilung der Berliner Staatsanwaltschaft , dass keine konkreten Anhaltspunkte für das Vorliegen von Straftaten bestehen, soweit die Veräußerung zu dem symbolischen Betrag von 1 € eine Untreue darstellen würde, wäre dies bereits verjährt
August 2013
3. Vorbescheidsantrag von Herrn Löhnitz (Abriss des SEZ-Gebäudes und Errichtung eines multifunktional nutzbaren Gebäudes mit Sport- und Wellnessanlagen, Hostel, Wohnungen und Tiefgarage)
18.12.2013
BVV-Beschluss zu Prüfung Denkmalschutz für SEZ
19.12.2013
Erwiderung auf Strafanzeige durch SenFin : Antrag auf Abweisung der Klage, da es keinen speziellen baurechtlichen Begriff für Schwimm- und Hallenbad gibt, jedoch Bademöglichkeiten durch den Eigentümer bereitgestellt sind
September 2014
Entscheidung des Landesdenkmalamtes , dass das SEZ wg. schlechten Bauzustands, mangelnder Authentizität infolge von baulichen Veränderungen, unsicherer Zukunft des SEZ und erforderlicher Prioritätensetzung bei anderen auf Schutzwürdigkeit zu prüfenden Gebäuden (etwa 20 Berliner Gebäude und Anlagen, Sonderbauvorhaben der DDR, u.a. Friedrichstadtpalast, Nikolai-Viertel, Hauptgebäude des FEZ in der Wuhlheide) nicht unter Denkmalschutz gestellt wird
24.09.2014
4. Vorbescheidsantrag von Herrn Löhnitz (Abriss des SEZ-Gebäudes und Neubebauung des Areals mit 8- bis 10-geschossigen Gebäuden für unterschiedliche Wohnformen sowie Gewerbe, Hostel und Sportangeboten in Blockrandbebauung an der Landsberger Allee und der Danziger Str. mit 20-geschossigem Eckgebäude im Kreuzungsbereich und Errichtung von 5 Stadthäusern mit 4 bis 5 Geschossen im östlichen Parkbereich und einer Kita)
29.10.2014
BVV -Beschluss (Bezirksamt wird beauftragt, eine Veränderungssperre zu erlassen bzw. die Baugesuche zurückzustellen, um Ziel des Aufstellungsbeschlusses zu sichern)
17.12.2014
BVV -Beschluss (Auftrag an BA, sich beim Senat für Rückabwicklung des Kaufvertrages zum SEZ einzusetzen bzw. Rückkaufoption auszuüben )
Dezember 2014
BA stellt Entscheidung über Vorbescheidsanträge für 12 Monate zurück
25.03.2015
BVV -Beschluss, dass BA sich bei Senat für (neues) Hallen-/Spaßbad der Berliner Bäderbetriebe auf SEZ-Grundstück einsetzen soll
12.08.2015
Nachtrag zum Vorbescheidsantrag von Herrn Löhnitz (12- bis 15-geschossiges Eckgebäude, vier 20 m tiefe Solitärgebäude auf der rückwärtigen Grundstücksfläche)
22.09.2015
BVV-Information, dass Senatsverwaltung für Inneres und Sport unter Verweis auf das Bäderkonzept 2025 feststellt, dass es aus ihrer Sicht keinen Bedarf für ein Multifunktionsbad am Standort des SEZ gibt und auch keine Aussicht auf Finanzierung besteht
Oktober 2015
Weiterer Nachtrag zum Vorbescheidsantrag von Herrn Löhnitz
12.10.2015
BA informiert Senat über Aufforderung der BVV zur Erlassung einer Veränderungssperre
22.11.2015
Senat weist BA an, die Schaffung von mehr als 200 Wohneinheiten vorzusehen
25.11.2025
BVV -Beschluss, dass BA an (ausschließlicher) öffentlicher Nutzung „Sport und Erholung“ festhält und eine Veränderungssperre erlässt
27.11.2015
Da das BA die Schaffung von mehr als 200 Wohneinheiten ablehnte und an Sondernutzungsfläche für Sport und Erholung festhielt, zog Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt das B-Plan-Verfahren 2-43 an sich mit der Begründung, dass Gesamtinteressen Berlins bestehen (Wohnungsbaustandort mit mehr als 200 Wohneinheiten und öffentlichen geförderten Wohnungsbau unter Anwendung des „Berliner Modells der kooperativen Baulandentwicklung“, also 25% geförderten Wohnungen)
01.12.2015
Senatsverwaltung erlässt neuen Aufstellungsbeschluss 2-43 mit geänderten Planungszielen (Standort für Mischnutzungen mit hohem Wohnanteil und integrierten Sport- und Freizeiteinrichtungen sowie Grundschulstandort, entlang Danziger Straße und Landsberger Allee Mischgebiet, auf lärmabgewandten Flächen allgemeines Wohngebiet, im Nordwesten neben vorhandenem Sportplatz Grundschule, nördlich des Schulstandortes öffentliche Parkanlage)
04.12.2015
Senatsverwaltung erlässt Veränderungssperre für 1 Jahr
24.02.2016
BVV -Beschluss, dass BA sich gegenüber Senat für Rückübertragung des SEZ-Grundstücks an Land Berlin einsetzen soll, wenn Rückabwicklung des Kaufvertrags scheitert, dann vertragliche Rückkaufoption ausüben, Liegenschaftsfonds übt 2016 das Wiederkaufsrecht wegen Verstoß gegen Verpflichtungen des Kaufvertrags gegen Herrn Löhnitz aus
15.09.-19.10.2016
Frühzeitige Beteiligung von Behörden und Trägern öffentlicher Belange im B-Plan-Verfahren 2-43
08.11.2016
Verlängerung Veränderungssperre bis 22.12.2017
14.11.-13.12.2016
Frühzeitige Beteiligung der Öffentlichkeit im B-Plan-Verfahren 2-43
2017
Neupflanzungen von Bäumen und Sträuchern im Außenbereich
10.07.2017
Zwei weitere Vorbescheidsanträge durch Herrn Löhnitz
20.10.-24.11.2017
Beteiligung von Behörden und sonstigen Trägern öffentlicher Belange im B-Plan-Verfahren 2-43
23.11.2017
Verlängerung Veränderungssperre bis 21.12.2018
2018
Nutzungen im SEZ: Badminton, Tischtennis, Indoor-Fußball, Indoor-Basketball, Streetball, Fitness, Sauna, Außenpool, Bowlingbahn, Billard
2018
Verkehr suntersuchung, schalltechnische Untersuchung zum B-Plan 2-43
13.04.2018
Fertigstellung Luftschadstoffuntersuchung zum B-Plan 2-43
26.04.2018
Senatsverwaltung erstellt überarbeiteten Entwurf für B-Plan 2-43 (gemischt genutztes Gebiet mit hohem Wohnanteil, drei Flächen allgemeines Wohngebiet und zwei Flächen urbanes Gebiet, im allgemeinen Wohngebiet und auf Teilfläche 1 des urbanen Gebietes nur Wohngebäude mit mindestens 30 % öffentlich gefördert)
24.05.-25.06.2018
Öffentliche Auslegung B-Plan 2-43 mit Begründung, Umweltbericht und Grundstücksverzeichnis, erneute Beteiligung von Behörden und Trägern öffentlicher Belange im B-Plan-Verfahren 2-43
09.11.2018
Der Liegenschaftsfonds hatte die Rückabwicklung des Kaufvertrages Zug um Zug gegen Zahlung von 1 € verlangt, was das Landgericht Berlin abgewiesen hat, Herr Löhnitz wiederum hatte den Verzicht auf das vertragliche Wiederkaufsrecht und die Löschung der im Grundbuch eingetragenen Auflassungsvormerkung verlangt, wozu das Landgericht gegen Zahlung des Ablösebetrags von 978.604,25 € durch Herrn Löhnitz den Liegenschaftsfonds verurteilt hat
16.11.2018
Beschluss B-Plan 2-43 durch Senat
13.12.2018
Festsetzung des B-Plans 2-43 durch Beschlussfassung des Abgeordnetenhauses
13.12.2018
Herr Löhnitz hatte gegen Veränderungssperre geklagt (u.a. weil der B-Plan 2-43 eine reine Negativplanung bzw. unzulässige Verhinderungsplanung sei), OVG Berlin-Brandenburg weist diese ab
2022
Im Auftrag des Landesdenkmalamtes Erfassung von FEZ und SEZ , für beide wurde Denkmalschutz befürwortet
08.07.2022
Nach Berufung gegen das Urteil des Landgerichts Berlin Entscheidung durch Kammergericht Berlin , dass Herr Löhnitz das Grundstück lastenfrei für 1 € an den Liegenschaftsfonds zurückgeben muss, keine Zulassung einer Revision
23.11.2023
Bundesgerichtshof weist Beschwerde von Herrn Löhnitz gegen Nichtzulassung der Revision gegen Urteil des Kammergerichts zurück
29.05.2024
BVV -Beschluss, Bezirksamt wird beauftragt, sich gegenüber der Landesebene für Erhalt oder Teil-Erhalt des SEZ einzusetzen, weiterhin für Bau einer Gemeinschaftsschule, Zwischennutzung, Baugutachten, Machbarkeitsstudie, städtebaulicher Ideenwettbewerb, Beteiligung der Anwohnerschaft
01.10.2024
Zwangsvollstreckung des Herausgabeanspruchs und Inbetriebnahme per Gerichtsvollzieher zugunsten der landeseigenen BIM (Berliner Immobilienmanagement mbH), da Herr Löhnitz die Rückgabe verweigerte
Oktober/November 2024
Weiterführung der bisherigen Zwischennutzungen (Yoga, Ecstatic Dance, Badminton, Tischtennis, Pickleball, Technoclub, Filmset, allerdings Absage der jährlichen Silvesterparty)
03.12.2024
Einreichung AGH -Antrag von Fraktion Die Linke „Das SEZ nicht abreißen!“ (Baugutachten, Machbarkeitsstudie, städtebaulicher Ideenwettbewerb, Beteiligung der Anwohnerschaft, ggf. Kombinierung mit Bau von Schule und 200-300 Wohnungen, Zwischennutzungen)
Dezember 2024
Beendigung der Zwischennutzungen durch die BIM (Berliner Immobilienmanagement mbH) unter Vorbringung verschiedener Begründungen (Nutzung nicht gemieteter Räume, mangelhafter Brandschutz, veraltete Elektrik, Schadstoffverdacht)
Dezember 2024
Abstellung Heizung, Wasser und Strom im Gebäude durch BIM, damit wird in die Schwallbecken geleitetes Regenwasser nicht mehr aus dem Gebäude gepumpt und läuft in den Keller
01.01.2025
Unentgeltliche Einbringung des SEZ-Grundstücks und Gebäudes in Betriebsvermögen der WBM (Wohnungsbaugesellschaft Berlin-Mitte mbH)
Januar/Februar 2025
Baumfällungen auf dem SEZ-Grundstück
13.02.2025
AGH -Antrag von Fraktion Die Linke „Das SEZ nicht abreißen!“ im AGH- Plenum , Verweis an Ausschüsse für Sport (beratend) sowie Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen (federführend)
28.02.2025
AGH -Antrag von Fraktion Die Linke „Das SEZ nicht abreißen!“ im AGH- Sport-Ausschuss , dort abgelehnt
20.03.2025
Erster Runder Tisch SEZ
26.03.2025
BVV-Beschluss, dass Bezirksamt das Landesdenkmalamt auffordern soll, die Denkmalwürdigkeit des SEZ erneut zu überprüfen
09.04.2025
Zweiter Runder Tisch SEZ
07.05.2025
Begehung SEZ durch Mitglieder des AGH-Sport-Ausschusses
27.05.2025
Dritter Runder Tisch SEZ
31.05.2025
Der letzte Zwischennutzer (Recede Club) verlässt das Gebäude
13.06.2025
Anhörung „SEZ für alle!“ und Gemeingut in BürgerInnenhand e.V. im AGH-Sport-Ausschuss zum SEZ
Juni 2025
Pavillons im Außenbereich werden im Auftrag der WBM abgerissen
03.07.2025
Anhörung Gemeingut in BürgerInnenhand e.V. im BVV-Ausschuss für Stadtentwicklung und Wohnen zum SEZ
03.07.2025
BA Friedrichshain-Kreuzberg fordert Landesdenkmalamt auf, eine erneute Erfassung des SEZ durchzuführen
09.07.2025
Begehung SEZ durch Mitglieder des AGH-Ausschusses für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
11.07.2025
Empfehlung des Landesdenkmalrates , dem SEZ Denkmalschutz zu gewähren und es selbst ohne Denkmalstatus mindestens teilweise zu erhalten
16.07.2025
BVV -Beschluss, BA solle sich bei Senat einsetzen für Erhalt SEZ-Gebäude als Sportstätte für den Bezirk und Zwischennutzung , Erstellung Bedarfsanalyse für sportliche Nutzung SEZ-Gebäude unter Einbeziehung Bezirkssportbund, Sportvereine, Schulen und lokalen zivilgesellschaftlichen Initiativen
22.07.2025
Vierter Runder Tisch SEZ
24.07.2025
WBM veröffentlicht Entwürfe von fünf ausgewählten Stadtplanungsbüros und vergibt Machbarkeitsstudie an Büro Stefan Forster GmbH
25.07.2025
Pressemitteilung BA Friedrichshain-Kreuzberg ( Entwurf zum Teilerhalt des SEZ zeigt, dass Wohnungsbau und SEZ-Erhalt kein Widerspruch sind, Forderung an Senat und WBM, die Diskussion um den Erhalt des SEZ ergebnisoffen weiter zu führen und Erkenntnisse des Wettbewerbs in weitere Planung einfließen zu lassen)
16.09.2025
Ablehnung Unterschutzstellung des SEZ durch das Landesdenkmalamt (trotz Empfehlung des Landesdenkmalrates, Kombigutachten 2022, weitgehender Überlieferung der Grundstruktur inkl. markanter Dachlandschaft und Fassaden, Ost-West-Entstehungsgeschichte, lange geheim gehaltenem federführenden Architekten Günter Reiß, Begründung der Ablehnung mit "mangelhaftem Erhaltungs- und Überlieferungszustand", da "Erlebniswelt" des SEZ "durch Abrisse, Einbauten, Bauschäden und Vandalismus geschädigt und verloren" sei)
24.09.2025
Fünfter Runder Tisch SEZ
21.10.2025
Stadtwerkstatt des Bezirks Friedrichshain-Kreuzberg mit dem Thema " Umbau statt Abriss " zum SEZ, zum Baerwaldbad und zur Pyramide am Hafenplatz
30.10.2025
Sechster Runder Tisch SEZ
11.11.2025
Beim 42. Runden Tisch Liegenschaftspolitik haben sich Matthias Kollatz und Mathias Schulz ( SPD ) für einen Teilerhalt des SEZ und eine weitere Machbarkeitsstudie ausgesprochen.
26.11.2025
Die WBM beginnt Abrissarbeiten am SEZ und deklarierte diese als „bauvorbereitende Maßnahmen und Schadstoffuntersuchungen“. Das Außenbecken wurde teilweise abgerissen, zusätzlich ca. 40 qm Fassade am ehemaligen Restaurant „Kristall“ und ca. 100 qm Dach der Eisbahn.
28.11.2025
Die Bauaufsicht im Bezirk Friedrichshain-Kreuzberg spricht einen Abriss-Stopp gegenüber der WBM aus.
12.12.2025
Die WBM präsentiert die fertige Machbarkeitsstudie des Büros Stefan Forster GmbH
17.12.2025
Die WBM setzt die Abrissarbeiten am Außenbecken des SEZ bis zu dessen vollständigem Abriss fort.
18.12.2025
Die NaturFreunde Berlin und Gemeingut in BürgerInnenhand kündigen auf einer gemeinsamen Pressekonferenz an, den Denkmalstatus des Berliner Sport- und Erholungszentrum (SEZ) vor Gericht durchzusetzen.
Januar/Februar 2026
Auf dem SEZ-Gelände werden sehr viele, auch geschützte Bäume gefällt .
13.02.2026
Abriss von Pavillons im Gartenbereich des SEZ-Geländes
20.02.2026
Bezirkliche Stadtwerkstatt zum SEZ
24.02.2026
Am Brückengebäude erfolgt der Abriss der Sonnenschutzlamellen , in denen sich Nester geschützter Vogelarten befanden.
26.02.2026
BVV-Beschluss zum Abrissmoratorium
26.02.2026
Das Bezirksamt Friedrichshain-Kreuzberg ( Umwelt- und Naturschutzamt ) verhängt einen sofortigen Abriss-Stopp auf dem Gelände des SEZ aufgrund artenschutzrechtlicher Bedenken.
02.03.2026
Anhörung „SEZ für alle!“, Gemeingut in BürgerInnenhand e.V., Prof. Dr. Ursula Quatember, Stefan Forster und WBM im AGH- Ausschuss für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen zum SEZ
März 2026
Im Nachgang der Anhörung sendet die WBM ein Baukurzgutachten an die Abgeordneten, Gemeingut in BürgerInnenhand e.V., „SEZ für alle!“ und Fachleute aus dem Bündnis „SEZ-Quartier neu denken“ widerlegen in einer Gegendarstellung den behaupteten „wirtschaftlichen Totalschaden“
Zum Drucken:
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